Wie Nerdforge mit dem xTool P3 eine Werkstatt in eine Fantasy-Stadt verwandelte
Hast Du beim Lesen von Fantasy-Geschichten schon mal gedacht, ob Du so etwas im echten Leben nachbauen kannst? Eine ähnlich detailreiche Szene einfach bei Dir zu Hause? Oder ist das alles nur eine Illusion durch Kamera, digitale Effekte und Schnitt?
Heute ist das gar nicht mehr so unrealistisch. In einem kürzlich viral gegangenen Video zeigte der bekannte DIY-Creator Nerdforge, wie Kreativität und moderne Tools möglich machen, was viele für unpraktisch halten. Sie verwandelten schlichte Werkstattschränke in eine Fantasy-Stadt-Fassade. Und ja, es sieht wirklich aus wie direkt von einem Filmset.
Begleite uns, während wir in dieses Fantasy-DIY-Projekt eintauchen und zeigen, wie das Werkstatt-Makeover umgesetzt wurde. Zuerst schauen wir uns die Herausforderungen an – und wie unser Lasercutter geholfen hat, sie zu meistern und dieses Fantasy-Projekt zum Leben zu erwecken.
Die Herausforderung: Nicht nur Sticker
Wie bei jedem Fantasy-Projekt steckt die Schwierigkeit im Detail. Bei Deko-Projekten wie diesem denken die meisten an Sticker, Vinyl-Aufkleber oder vielleicht Farbe.

Aber das liefert nicht die Tiefe und den Realismus, den dieses Projekt brauchte. Ziel war nicht, die Schränke einfach zu „bekleben“, sondern die Schrankfronten wie echte Gebäude in einer Fantasy-Stadt wirken zu lassen.
Dabei gab es drei große Herausforderungen:
Echte 3D-Struktur schaffen
Die Oberflächen brauchten echte 3D-Struktur. Es ging darum, richtige Objekte zu bauen – nicht nur 2D-Formen: mit Tiefe und Aufbau, damit es wirklich wie Steinwände, Holzrahmen, Dachziegel und Fensterleisten aussieht.
Die Schränke funktionstüchtig lassen
Es war nicht nur ein hübsches Makeover als Deko-Showpiece. Alles musste weiterhin als Schrank funktionieren. Die Türen mussten sich leicht öffnen lassen – deshalb musste jedes Element sorgfältig geplant und platziert werden, fern von Bereichen, die sich bewegen oder biegen.
Hunderte winzige Details bewältigen
Zum Schluss war der Aufwand an Kleinteilen enorm. Ziegel, Dachschindeln, Fensterrahmen, kleine Leisten – alles musste passen, exakt ausgerichtet sein und sich über mehrere Schrankfronten hinweg wiederholen.
So etwas von Hand zu machen wäre langsam und ehrlich gesagt ziemlich anstrengend. Selbst wenn Du alles modellieren oder schnitzen würdest: dieselben Formen immer wieder identisch zu wiederholen, wäre fast unmöglich. Genau deshalb kommt die moderne Lösung ins Spiel: ein Laser-Cutter und -Gravierer.
Mit einem Lasergerät, zum Beispiel dem xTool P3, kannst Du Schnitte, Gravuren und Ausarbeitungen in Rekordzeit präzise reproduzieren – über viele Teile hinweg, mit perfekter Tiefe, Detailgenauigkeit und sauberer Ausrichtung.
Analyse der wichtigsten Produktionsschritte (Schritt für Schritt)
Die Arbeit wurde in mehrere Phasen aufgeteilt. In der ersten Phase bekamen die Schränke eine Grundstruktur. Danach folgte die Herstellung der 3D-Designelemente: Ziegel, Dachschindeln, Fenster im Buntglas-Look und weitere Details, die den Fantasy-Look perfekt machen.
Grundzuschnitt aus Holz
Zuerst wurden die Basisformen für die Schrankfronten zugeschnitten – also die Teile, die später wirklich aus der Oberfläche hervorstehen, während die Schränke weiterhin voll funktionsfähig bleiben.

In dieser Phase wurden die Türpaneele abgenommen und einige Scharniere versetzt, damit beim Öffnen nichts anstößt oder sich überlappt. Gleichzeitig wurden die Grundöffnungen für Türen, Fenster und erhöhte Bereiche ausgeschnitten – so entstand die Silhouette der Fantasy-Stadtfassade.
Serienfertigung und filigrane Muster
Als Nächstes ging es um alle strukturierten Elemente der Fassade: Türen, Fenster, Ziegel, Kopfsteinpflaster, Fliesen und Dachschindeln. Es waren Hunderte.

Die Frage war: Wie schneidest Du all diese Teile und gibst ihnen gleichzeitig Struktur? Genau hier hat der xTool P3 Lasercutter geholfen.
Zuerst wurden die Türpaneele mit dem xTool P3 ausgeschnitten. Sein 80W-CO₂-Laser war stark genug, um die Türausschnitte in einem Durchgang zu schneiden. Da das Material ein langes Holzbrett war, konnte es dank Durchlassöffnung problemlos durchgeführt werden.

Die gleiche Methode wurde für die Türpaneele und Fenster genutzt. Jedes Ergebnis passte exakt zu seinem Gegenstück – genau so, wie Du es brauchst.
Als Nächstes wurden Ziegel und Kopfsteinpflaster gemacht. Sie brauchten Struktur und unterschiedliche Formen. Dafür wurde XPS-Schaum verwendet und in Streifen und Blöcke geschnitten, wie echte Ziegel.

Dann kamen die Dachschindeln. Die Schaumplatte wurde in den P3 gelegt, die Kamera hat sie erfasst, und das Design wurde am Bildschirm an die richtige Stelle gezogen. Die Plattform hob sich von selbst. Es fühlte sich fast mühelos an. Du kannst alles auch vom PC aus mit zwei Ansichten überwachen: vorne und von der Seite.

Alte Holzmaserung und Oberflächen simulieren
Auf die Paneele wurden Gravuren gesetzt, um Abnutzung zu zeigen – wie Holz, das über Jahre gealtert ist. Bei den Ziegeln hat der Creator die Struktur mit einem Stein „eingehämmert“, wobei Du denselben Effekt auch mit dem Lasergravierer erzielen kannst.
Farbige Glasfenster erstellen
Dieser Teil war besonders spannend. Die „Fake-Glas“-Fenster bestanden aus Acryl. Das Acryl wurde als Basis mit dem xTool P3 gelasert – so entstanden präzise Formen mit glatten Kanten.

Danach wurde ein filigranes Holzpattern gelasert, schwarz lackiert und zum Aushärten von UV-Harz genutzt. Anschließend wurde das Muster mit pigmentiertem Epoxidharz in hellen Gelbtönen, kräftigeren Rottönen und Blau gefüllt. So entstand der Buntglas-Effekt.
Montieren, Bemalen und Verkabeln
Ziegel, Schindeln und Steine wurden sorgfältig auf der Fassade platziert, passend zum Design bemalt und alles wurde verkabelt. Das Endergebnis erfüllte drei Punkte: Es sah aus wie das Original. Es hatte echte 3D-Elemente statt Sticker-Look. Es wirkte robust – auch dank Stoffverstärkung. Und es blieb funktional: Die Türen ließen sich trotz aller Details sauber öffnen.

Wie der xTool P3 der perfekte Partner für dieses Projekt wurde
Ein Tool, das wirklich herausstach und dieses Projekt in dieser Größenordnung möglich machte, war der xTool P3. Immer wieder zeigte er, warum er die richtige Wahl war.
Vielseitige Materialunterstützung
Für diesen DIY-Bau hast Du Holz, Acryl und Schaum geschnitten. Jedes Material wurde sauber und präzise verarbeitet. Und das ist längst nicht alles: Dank Dual-Laser-Setup – 80W CO₂-Laser plus 5W IR-Modul – kann der P3 über 300+ Materialien bearbeiten. Von 20 mm starkem Holz und 25 mm Acryl bis hin zu empfindlichen Stoffen – der P3 schafft das zuverlässig.
Batch-Verarbeitung
Für das Projekt brauchst Du viele Kleinteile wie Ziegel und Fliesen. Dabei hilft die Batch-Gravur des P3 enorm: In einem Setup platzierst Du verschiedene Schnitte und Gravuren auf einem Bogen und produzierst dann Dutzende identische Teile in einem Durchlauf. Das spart Zeit und hält jedes Teil konsistent.
Großformat-Bearbeitung
Der xTool P3 ist einer der größten Desktop-CO₂-Lasercutter am Markt, mit einem Arbeitsbereich von ca. 91 × 46 cm. Außerdem unterstützt er praktisch unbegrenzte Länge. Die langen Türpaneele aus diesem Projekt ließen sich so ganz entspannt bearbeiten – dank Förderband-Zuführung, einem automatisierten Schienensystem, das lange Materialien beim Durchlauf stabil führt.
Intelligente Positionierung mit Dual-Kamera
Du musst nicht lange ausrichten oder raten, wo der Schnitt landet. Mit dem Dual-Kamera-System ist alles klar: Die Kameras erfassen den Arbeitsbereich, geben Dir eine präzise Live-Vorschau, und Du ziehst Dein Design einfach per Drag-and-drop auf das Material. Geschnitten wird exakt dort, wo Du es platzierst.
Auch der Fokus läuft automatisch. Wenn Du den Deckel schließt, passt sich das Bett an und bringt das Material auf die optimale Fokusdistanz zum Schneiden. Dann bleibt als schwierigster Teil nur noch: den großen „Start“-Button zu drücken. Wenn Du das hinbekommst, bist Du offiziell Laser-Operator.
Sieh es in Aktion: Schau Dir den kompletten Build auf YouTube an und bewerte das Ergebnis selbst:
Fazit
Dieses Projekt zeigt, was mit guter Planung und den richtigen Tools möglich ist. Du musst kein YouTuber mit Millionen-Abos sein, um so etwas zu bauen. Was zählt, sind Geduld, kreatives Problemlösen und ein zuverlässiger Partner wie der xTool P3. Mit dieser Kombination kannst Du Deine eigenen immersiven Ideen zum Leben erwecken.
Wenn Du also schon ein Projekt im Kopf hast, mach den ersten Schritt. Entdecke den xTool P3, tritt unserer Facebook-Community bei, teile Deine Builds – und wer weiß: Vielleicht ist das nächste Projekt auf unseren offiziellen Kanälen Deins.